Hydrologie

Einzugsgebiet

Einlauf hinteres Urserental
Einlauf hinteres Urserental

Im Stausee Göscheneralp sammeln sich die Wasser der Göscheneralp-, Furka- und Voralpreuss. Wasser aus entfernten Tälern wird gefasst und durch Stollensysteme in den See geleitet.

Göscheneralptal: 42,3 km2

Zuleitung Voralptal: 19,0 km2
Zuleitung hinteres Urserntal: 28,3 km2

Stufe Göscheneralp–Göschenen: 89,6 km2

Stausee

Stausee Göscheneralp
Stausee Göscheneralp
Querschnitt Stollensystem
Querschnitt Stollensystem

Der Bau eines Staudamms am östlichen Talausgang der Göscheneralp erlaubte die Schaffung eines Speicherbeckens, das zwischen Normalstau auf Kote* 1792 Meter und der tiefsten Betriebsabsenkung auf Kote 1700 Meter rund 75 Millionen Kubikmeter Nutzwasser akkumulieren kann. Etwas mehr als die Hälfte der Sommerzuflüsse kann damit als Rohstoff für die Energieerzeugung im Winter «auf Vorrat gelegt» werden. Das gefasste Wasser fliesst durch einen 7 Kilometer langen und im Durchmesser 3 Meter grossen Druckstollen bis ins Wasserschloss Rötiboden, von dort in einen 900 Meter langen Druckschacht (Durchmesser: 2,4 m) und dann hinab in die Schieberkaverne. Das Bruttogefälle liegt bei 700 Meter.

* Kote = Niveau / Seestand M. ü. M.